Donnerstag, 23. Juli 2026

Sommer 2026 - Tour nach Osteuropa (9): Sighetu - über die Grenze in die Ukraine

Sighetu: an der Grenze zur Ukraine

3 Mal hatten wir eine Reise durch die Ukraine geplant und jedes Mal ist das Vorhaben gescheitert. 

2014 wollten wir über Odessa bis zur Krim, da kam der Krieg dazwischen. 

2020 wollten wir über Moldawien wenigstens nach Odessa und dann mit der Fähre nach Poti in Georgien. und Odessa. Und nach Corona (Covid 19) gab es dann wieder Krieg.

über die Holzbrücke nach Sootwyno

Jetzt haben wir es wenigstens für einen symbolischen Haken geschafft und können zumindest die Flagge kleben. Und im Pass haben wir jetzt auch den Stempel.

Stempel im Pass

Nun zur Hintergrundsgeschichte:

In Sighetu kann man im „Kleinen Grenzverkehr“ über die Holzbrücke der Theiß, die „Marmatiei Tiza Bridge“ in die Ukraine.

die Theiß ist hier der Grenzfluß zwischen Rumänien und der Ukraine

Wir haben den Camper in der Nähe der rumänischen Grenzstation geparkt, unsere Pässe geschnappt und „haben dann einfach rübergemacht“. Das Risiko war für diese Aktion wirklich nur gering: Der Alltag ist hier „weit weg“ vom Krieg.

im "Kleinen Grenzverkehr" in die Ukraine

Ukrainer, die in Solotwyno leben, kommen mit Rucksack und Einkaufswägelchen auf den Markt und in die Läden nach Sighetu und umgekehrt gehen die Rumänen in das Ukrainische Nachbarstädtchen, um Alkohol und Zigaretten zu kaufen.

im "Kleinen Grenzverkehr" in die Ukraine

Wir sind dann hinter dem Ortseingang von Solotwyno bis zum Laden mit Bistro, haben uns eine Cola bestellt und sind dann nach einer halben Stunde wieder „ausgereist“.

Bistro und Marktladen in Solotwyno (Ukraine)

Bistro und Marktladen in Solotwyno (Ukraine)

Bistro und Marktladen in Solotwyno (Ukraine)

Das dauerte allerdings etwas länger als der Bistrobesuch, es waren doch einge Formulare und etwas „Warterei“. Es ist ja von der Ukraine her „EU-Aussengrenze“ und es wird stärker kontrolliert.

zurück über den Grenzfluß Theiß nach Rumänien

Übernachtet haben wir dann bei dem großen Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“ mit Erlaubnis auf einer privaten Wiese.

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Dieses Freiluftmuseum ist nicht nur für Kinder intreressant! J

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

Museumsdorf „Muzeul Satului Maramuresean“

 

Vom Hügel oben hat man einen weiten Blick auf die Karpaten und in die Ukraine.

Panoramablick in die Ukraine

  

Die Vergangenheit von Osteuropa und von Rumänien trifft man aber hier in den Karpaten manchmal auch noch auf der Straße. So mit Storchennestern und Pferdefuhrwerken ist bei uns Rumänien doch oft noch im Kopf. 

Typisches Storchenest in Rumänien

Lebendige Nostalgie - Vergangenheit in Rumänien

Lebendige Nostalgie - Vergangenheit in Rumänien

Lebendige Nostalgie - Vergangenheit in Rumänien

Es hat sich aber sehr viel geändert. Rumänien ist heute ein moderner Staat in Europa.

Trotzdem wird noch viel Gemüse im eigenen Garten angepflanzt.

Lebendige Nostalgie - Vergangenheit in Rumänien

Mich erinnert so ein Garten an den Anbau bei meiner Großmutter: Salate, Bohnen, Erbsen, Möhren, Radieschen, Tomaten, Zwiebeln, Kolrabi ... . All das gab es frisch aus eigener Ernte.

Nach rund 20.000 km lassen wir die Räder tauschen. Auf der Vorderachse nutzt sich das Profil durch den Antrieb doch mehr ab.


Räder werden gewechselt 😀🚐