Sonntag, 8. Dezember 2013

Von Sant Llorenc de Montgai (Spanien) nach Perpignan (Frankreich)





Als wir am Morgen auf dem Campingplatz La Noguera aufwachen, begrüßt uns wieder eine dicke Nebelsuppe.
Beim Auschecken schenkt mir die Dame an der Rezeption 3 große Postkarten. „Damit wir mal sehen können, wie schön es hier bei Sonnenschein sei“, meinte sie.


Für die Berge ist besseres Wetter angesagt. "Unten" auf 200 m starten wir bei -4 Grad, bereits nach 20 km haben wir Sonne und + 8 Grad und über 1300 m sind es dann + 15 Grad!
auf dem Weg nach Andorra
herrliches Wetter und eine schöne Weitsicht

Wir wollen über Andorra nach Frankreich. Nicht wegen der Outlet-Center ( die lohnen sich eigentlich nicht – Metzingen ist interessanter - und wir waren schon einmal in Andorra la Valle) , sondern damit wir ein weiteres Land auf unserer Europaliste abhaken können. 

Sprit ist günstig in Andorra :-)
Wie erwartet: Zigaretten und Benzin sind vom Preis interessant, Kaffee und Milkaschokolade wesentlich teurer als in Spanien im Supermarkt und erst recht teurer als in Deutschland! 

Gelohnt hat sich der Umweg für uns aber leider nicht: wir finden keinen Autoaufkleber!  
In 2  großen Einkaufszentren, 2 Souvenirshops und 3 Tankstellen habe ich nachgefragt! Also muss ich dann später den Sticker für meine Sammlung wohl übers Internet bestellen. Beweisfotos für die Anfahrt gibt es ja :-) .


Auf der Weiterfahrt (noch ein Stückchen durch Spanien) besorgen wir dann noch eine große volle spanische Gasflasche, damit wir auf der Heimfahrt nach Deutschland nicht frieren müssen.

Liebe EU-Beamte: Wann kommt endlich die einheitliche europäische Gasflasche????



die Strassen sind zum Glück schneefrei :-)

die letzten Sonnenstrahlen auf den Schneegipfeln
Am Abend fahren wir dann noch im Dunkeln über den Pass (1700 m) und durch die Berge bis nach Frankreich. 

Ein kurzs Stück vor Perpignan wird übernachtet. Der nächste Tag ist Sonntag, 2. Advent, und die Läden haben wegen des Weihnachtsgeschäftes geöffnet. Also gibt es auch eine Aufladung für unsere französische SIM-Karte und damit gleich wieder mobiles WiFi.
Die Schneeberge sind auch vom Meer aus zu sehen

In Perpignan ist Flohmarkt, das verführt natürlich noch zu einem Bummel, bevor wir gegen Mittag  wieder am Meer ankommen. 
großer Flohmarkt in Perpignan

wunderschöne katalanische Kacheln
die bereits weggepackte Herbstkollektion kommt noch einmal zum Einsatz :-)
In Saintes Marie haben wir gleich einen schönen Parkplatz am Meer bekommen und geniessen das schöne Wetter und den Sonnenschein: Luft 14 Grad, Wasser 13 Grad Celsius. 
unser Wohnzimmer mit Aussicht :-)

Weihnachtsstimmung unter Palmen bei +15 Grad Celsius
sogar Eisbären gibt es hier :-)

Freitag, 6. Dezember 2013

Zaragoza / Saragossa



Am Spätnachmittag kommen wir in Zaragoza in der Oldtimer-Werkstatt an.  Fernando, den wir ja aus Tossa de Mar vom VW-Treffen kennen, schlägt uns vor, den Motor etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch das Ventilspiel sollte mal wieder eingestellt werden. Dazu muss aber der Motor ganz kalt sein!

Also beraten wir und Fernando bringt uns am nächsten Morgen mit seinem Auto die paar Kilometer bis zur Stadtbus-Haltestelle. Wir sollen uns einfach einen schönen Tag in Zaragoza machen und er kümmert sich in der Zeit um unser Busle.
Zaragoza; Brücke und Basilika



In Zaragoza gibt es Einiges zu sehen:

Die berühmtesten Wahrzeichen sind die Brücke Puente de Piedra und die Kathedrale „Basilica de Pilar“. 
Fahrradstationen sind über die ganze Stadt verteilt


Die Basilica ist die größte Barockkirche Spaniens! 




Vor der Basilica ist ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut und eine sehr große Weihnachtskrippe mit fast lebensgroßen sehr schönen Figuren.







Sogar eine Rodelbahn wurde aufgebaut (Kunststoff :-)  )


abends kommt dann Romantik und Weihnachtsstimmung unter Palmen auf





Auch ein Besuch des Goyamuseums lohnt sich. Der Eintritt ist hier sogar kostenlos!


Apothekenwerbung

Postbriefkasten an der Hauptpost


Der alte Mauernpalast „Palacio de la Aljaferia“,  als Lustschloss der Kalifen errichtet, ist jetzt Sitz des Parlaments von Aragon.
Palacio de la Aljaferia

Leider war das Museum bei uns geschlossen, da das Parlament tagte. Ansonsten kann man Thronsal, Innenhöfe und Troubadourturm besichtigen.



Als wir nach unserem Stadtbummel am Spätnachmittag wieder an der Bushaltestelle ankommen, wartet Fernando schon mit unserem Bulli an der Haltestelle. Die Ventile sind eingestellt, Kontakt gewechselt und Motor eingestellt.

Fernando udn seine Werkstatt - im Hintergrund der gelbe Zwilling (da wird gerade der Motor überholt)


Der Motor läuft wieder richtig gut. Ein großes Lob und Dankeschön von uns.

Nachdem der Fahrradträger wieder dran und alles richtig verstaut ist, fahren wir am Abend noch ein Stückchen weiter Richtung Andorra.
Der See in Sant Llorenc de Montgai im Nebel
und eine Stunde später


Wir bleiben eine Nacht hier auf dem Campingplatz


Das Wetter soll noch gut bleiben, und so wollen wir über den Pyrenäen-Staat zurück nach Frankreich... .


Schokolade, Wein, Wasserfälle und ein altes Kloster



Wir übernachten in  Nuevalos direkt am See. Am Morgen hole ich noch ein Baguette beim  „Tante Emma Laden“ und wir fahren die 7 km in die Berge bis zum Kloster „Monastario de Piedra“.


Kloster "Monasterio de Piedra"
Gefrühstückt wird auf dem Waldparkplatz und danach gehen wir los. Bei 15 EUR Eintritt pro Person müssen wir erst mal schlucken. Aber es lohnt sich! 



Im alten Kloster gibt es ein Weinmuseum und natürlich eine Schokoladen-Ausstellung in dem alten Gewölbe, in dem ein Mönch die ersten Kakaobohnen in Europa röstete und Schokolade herstellte.

Der Mönch war 1534 mit Herman Cortez in Mexico und hatte dort den Kakao kennengelernt und Bohnen mit nach Europa gebracht.

die alte Kakao-Röstmaschine ( die Wände sind schwarz vom Röstfeuer)

In den Klostergewölben gibt es im Weinkeller ausserdem ein Weinmuseum.




Das besondere ist aber der Naturpark mit den vielen Bachläufen und Wasserfällen des Rio Piedra.



Nationaler Naturpark Monasterio de Piedra



An mancher Ecke denkt man, man wäre in den Rocky Mountains.

Naturpark Monasterio de Piedra




Am Nachmittag fahren wir weiter nach Zaragoza. Wir wollen noch in die Werkstatt von Fernando, damit er  sich den Bus anschauen kann… .