Dienstag, 12. August 2014

Donaureise Teil 43 - in Griechenland: Kloster-Halbinsel Athos




Die Athos-Klöster wollen wir uns natürlich auch „anschauen“.

Halbinsel Athos und Berg Athos (2033m)

Ja: anschauen in Anführungszeichen:
seit weit über 1000 Jahren ist die Halbinsel Klosterland und darf von Frauen gar nicht betreten werden und von Männer nur als „Pilger“ mit einer Sondergenehmigung durch die Orthodoxe Kirche.
solch einen Pilgerpass braucht "Mann", um die Mönchsrepublik Athos betreten zu dürfen
Der Klosterbezirk mit 20 Klöstern und vielen Eremitagen steht unter autonomer Selbstverwaltung („Mönchsrepublik“).
Mönchsrepublik Athos: Übersichtskarte in der Reederei in Ouranopoli
In der Hochzeit des Mönchtums lebten hier rund 47.000 orthodoxe griechische und russische Mönchen. In den großen Klöstern fanden 2000 Mönchen ihre Heimat. Heute leben nur noch rund 2000 Ordensleute auf der ganzen Halbinsel und in den großen Klöstern nur noch 60 bis 100 Mönche.

Von Ouranopoli aus, das auch die Himmelspforte genannt wird (danach beginnt der heilige Athos-Bezirk)  gibt es aber Bootsfahrten entlang der westlichen Küste bis zur Südspitze beim Berg Athos (2033m hoch).
Prospekt Bootsausflug zum Berg Athos

Pro Person kostet die Fahrt 20 EUR und dauert gute 3 Stunden( an Proviant und Wasser denken!. Es gibt zur Zeit 2 Abfahrten: 10.30 h und 14.00 h. Unser Camper-Tipp: Auf keinen Fall in Ouranopoli übernachten und erst am Ausflugtag die letzten Kilometer in den Ort fahren. Übernachten im Camper ist hier verboten! Die beiden Parkplätze sind mit 10 EUR  (Übernachtung ebenfalls verboten!) recht teuer, aber mit Glück findet man in den Straßen oberhalb auf der linken Bergseite Richtung Friedhof einen kostenlosen Parkplatz am Straßenrand.
Die Abfahrt um 14.00h lässt dann noch Zeit, rechtzeitig Tickets zu kaufen, am Standstrand noch etwas zu baden und das bessere Fotolicht beim Ausflug zu nutzen. Noch ein Tipp: sucht Euch auf dem Schiff gleich einen Platz an Backbord (also linke Schiffsseite in Fahrtrichtung). Ihr habt die freie Sicht auf die Klöster und den Schatten, wenn Ihr im Zwischendeck einen Platz sucht.

Hafen von Ouranopoli

Boot der autonomen Mönchsrepublik Athos mit der gelben Nationalflagge mit Doppelkopfadler

Badebucht in Ouranopoli mit dem Flair der karibischen Seeräuberinseln :-)

Wir haben übrigens in Nea Roda  übernachtet, einem Örtchen rund 9 km entfernt mit einem kleinen Carrefour-Markt, in dem man die nötigsten Sachen und Trinkwasser einkaufen kann und einem Bäcker mit frischen Backwaren im Ort, der auch sonntags bäckt!

Die Bootsfahrt war sehr angenehm und ist eigentlich ein Pflichtermin in Nordgriechenland:-)

Bootsausflug zum Berg SAthos

Athos: Möwen begleiten das Schiff auf dem Weg zu den Klöstern

Athos: das esrte Kloster kommt in Sicht

Kloster auf Athos

Kloster auf Athos

Kloster auf Athos

Kloster auf Athos

Der Heilige Berg (Athos 2033,) kommt in Sicht

Kloster auf Athos ( rund 200 m über dem Meer)

Kloster auf Athos
An Backbord haben wir dann auf der Rückfahrt noch eine Delfin-Schule ganz in der Nähe beobachten können. Leider hatte ich die Kanera aber schon wieder verstaut.
unser Bootsausflug: im Hintergrund der Berg Athos

Das Wahrzeichen des Dorfes ist der Turm des Andronikos, der „Beschützer“ . Er wurde  1344 von dem Kloster Vatopediou gebaut, um Ouranopoli von den Piraten zu schützen

altes Foto im Reederei-Büro in Ouranopoli: derTurm des Andronikos, der „Beschützer“



Ouranopoli: Turm des Andronikos, der „Beschützer“





Samstag, 9. August 2014

Donaureise - Teil 42: in Griechenland - der Strand bei Comitsa


 
Wir übernachten in Olmbiada und fahren am nächsten Morgen weiter Richtung Athos.

Frühstück bei Olymbiada: Blick auf die Halbinsel Athos
Feuerwehroldtimer (Unimog) immer noch im Einsatz
Wir wollen an den Strand von Comitsa, das ist der Tipp, den wir von der Ennepetaler Familie bekommen haben. Einfach super! Vielen lieben Dank.
Strand von Comitsa
Fischerhafen von Comitsa
Der Platz ist allerdings ohne 50.000 Karte schwer zu finden.  Er liegt einige Kilometer hinter dem Dorf Comitsa und  der Weg ist eben nur eine nichtausgeschilderte Schotterpiste. 
auf dem Weg zum Stradn von Comitsa

auf dem Weg zum Stradn von Comitsa
Die Pfade sind teilweise nicht im Navi drin. Wir haben es trotzdem gefunden. Und damit es der Leser, der als nächstes mal herfahren möchte, etwas leichter hat hier die GEO-Koordinaten: N 40.38342  O 24.00184.

Der Platz liegt etwa 1000 m vor der Klostermauer, die die Kloster-Halbinsel Athos vom weltlichen Griechenland trennt.  
Comitsa: Klostermauer Halbinsel Athos
 
Comitsa: Klostermauer Halbinsel Athos

Comitsa: Klostermauer Halbinsel Athos


Noch ein Tipp: wenn Ihr an einem grünen T2-Bus vorbei kommt, seid Ihr falsch und einen Weg zu früh abgebogen. Dieser Strandabschnitt ist wegen des losen Untergrundes für Fahrzeuge nicht so geeignet. Wahrscheinlich steht deshalb der Bus schon seit Jahren hier :-).
"Lost and found" in Comitsa Beach

"Lost and found" in Comitsa Beach

"Lost and found" in Comitsa Beach

Der Stellplatz ist wunderschön! Das Meer ist sauber und so klar wie an der Paradiesbucht an der Cote d’Azur.
WICHTIG! – Es gibt keine Ver- und Entsorgung!!!  Und trotzdem ist der Strand sauber, weil jeder seinen Müll in einem großen Sack sammelt und mitnimmt. 

Comitsa Beach
Comitsa Beach: Besuch vom Nachbarhund
Comitsa Beach

Comitsa Beach: Abendstimmung
Comitsa Beach: Abendstimmung

Comitsa Beach: Abendstimmung

Da wir nur noch eine Flasche Trinkwasser haben und morgen Sonntag ist, müssen wir heute Abend wieder los.  Bis zum nächsten „Tante Emma-Laden“ sind es einige Kilometer.

Donaureise - Teil 41: Griechenland - von Kavala bis Olymbiada






In der Nähe von Avdira gibt es am Mandra Beach einen Campingplatz mit Waschmaschine:

„Natura Camping“.  Abgesehen davon, dass die beiden Waschmaschinen nicht sehr sauber sind, sind wir auch vom Platz und der Lage nicht positiv überrascht. Das Meer sagt uns gar nicht zu, überall schwimmen Planzenteile, die vom Aussehen stark an Fäkalien erinnern. Und auch wenn ja alles Natur ist, also ich wollte da nicht baden und habe lediglich die Stranddusche an der Bar genutzt. 
In früheren Jahren sei das Meer aber viel sauberer gewesen, berichten unsere  Stellplatznachbarn aus Ennepetal.

Es könnte mit den vielen Regenfällen und Überflutungen im Land zusammenhängen, meinte die Familie, die mit ihrem Schlauchboot unabhängig von der Wasserqualität am Ufer ist.

Wir haken den Platz wieder mal ab unter der Rubrik „ Ost-Komfort zu Luxus-Westpreisen“.



Ein Vorteil hatte der Platz allerdings auch:  von der Ennepetaler Familie haben wir einen Supertipp für einen Stellplatz bekommen! Davon später mehr.


Kavala


Mit frisch gewaschener Wäsche fahren wir erst mal wieder los nach Kavala.

In der Nähe des Hafens gibt es einen großen Parkplatz, der für 5 Std. nur 1,90 EUR kostet.

Kavala: Hafen mit Altstad


Unser Tipp: gleich in der Nähe, etwa 250 m entfernt findet man das Touristikbüro und daneben die Haltestelle des kleinen Bimmelzuges, der kostenlos zwischen 8.00 h und 14.00 h durch die Altstadt auf dem Hügel der Halbinsel Panagia fährt. 

Kavala: kostenloses Bimmelbähnchen
 
Kavala: kostenlsoe Bimmelbahn
Zu sehen gibt es unter anderem  die alte islamische Universität Imaret (heute ein Hotel), die Burg von 1425 und das Aquädukt mit 60 doppelstöckigen Bögen.


Kavala: Altstadt

Kavala: Altstadt

Kavala: Altstadt

Kavala: Altstadt

 
Kavala Aquädukt

Kavala: Kirche am Hafen



Von Kavala fahren wir weiter nach Olymbiada, einem kleinen Fischerdorf mit noch immer familiären Charakter und kleineren Hotels und Pensionen.   
unterwegs kommen wir noch am Löwendenkmal vorbei (römisch)

Olymbiada

Auf einem Hügel über dem kleinen Hafen liegen die Ruinen von Stageira, dem Geburtsort von Aristoteles (*384 v. Chr.). Die Ausgrabungen kann man kostenlos bis 21.00 h besichtigen und seinen Abendspaziergang über die rund 2 km lange Stadtmauer machen.



Olymbiada: das ist das Schild dem wir zu den Ausgarbungen folen
 
Stageira

Stageira: alte Stadtmauer

Stageira: so gut waren da schon die Wege und Bürgersteige angelegt

Stageira: Ruine mit Aussicht




 
Olymbiada: denkmal für Aristoteles der hier in der antiken Stadt Stageira geboren wurde

 
Olymbiada: abends am Hafen