Sonntag, 17. März 2013

Italien begrüßt uns mit Regen

Die Hoffnung auf Sonnenschein und Frühlingswetter erfüllt sich so leider nicht.
Ein Wetter wie bei uns im April: ein Tag Regen, ein Tag Sonnenschein.
So soll es zumindest laut Wetterbericht die nächsten 14 Tage bleiben.

Also machen wir das Beste daraus. Strandspaziergänge gibt es eben, wenn sich die Sonne zeigt und Stadtbesichtigungen, Shopping und Schwimmbadbesuche gibt’s bei Regenwetter.

Gleich nach der Grenze besorgen wir uns allerdings erst einmal eine SIM-Karte für unser WLAN-Netz. Das derzeit für uns idealste Prepaid-Paket bietet TIM. So können wir für 65 EUR bis Mite Mai mit einer Flatrate bis 5 GB / Monat ins Internet.

Nach der ersten Übernachtung im Land der Orangen und Zitronen geht es am nächsten Tag weiter an Mailand vorbei Richtung Riviera.

Gegen Mittag erreichen wir Pavia. Hier  waren wir vor 10 Jahren nur mal durchgefahren, als wir zu einer Tagung unterwegs waren. Diese Mal gibt es einen Stopp.



Und wir sind begeistert. Auf der alten Brücke machen wir eine Videosequenz für den nächsten kleinen Film. Und die Fußgängerzone ist so ganz anders, als wir es so gewohnt sind. Die Zeile ist voll von kleinen urigen Geschäften. 



Am nächsten Tag wollen wir dann weiter Richtung Genua.Wieder auf der Landstraße durch die Berge ...






Dienstag, 12. März 2013

Die Polarluft in Mitteleuropa hat uns wieder ...

Allerdings begrüßt uns die Schweiz  dann doch mit einem kleinen Vorfrühling und
Sonnenschein. Von Zürich aus fahren wir diesmal nördlich am Zürichsee entlang
nach Rapperswil.

Für die Fahrt lassen wir uns Zeit. Übernachtet wird nach einem Nachtspaziergang am See in Küsnacht.
 
Und so sah unser erster Frühstücksplatz aus.
Blick auf den Zürichsee mit der Fähre von Meilen nach Horgen.
In Rapperswil machen wir uns an den Aufstieg zum Schloss. 

Von hier hat man eine sehr schöne Sicht auf das Wasser und den Seedamm über den wir später weiter nach Einsiedeln fahren.


Seedamm von Rapperswil nach Pfäffikon.
 


Der Ort Einsiedeln ist nicht nur ein berühmter Wallfahrtsort sondern auch ein beliebter schweizer Wintersportort.
Die Wallfahrtskirche sieht von außen noch recht schlicht aus.
Aber innen gibt es den vollen Barock-Prunk in Rosa und Gold.
Früher stifteten die Wallfahrer als Dank solcher Votivtafeln.
Nach Einsiedeln fuhren wir dann weiter Richtung Süden am Vierwaldstätter See entlang.


 
Und dann durch den Gotthardtunnel weiter nach Bellinzona.

Kurz hinter dem Tunnel wurden wir dann von der Polizei raus gewunken. Die Verständigung etwas schwierig: wir waren ja schon in der Italienischen Schweiz. Ein Polizist konnte etwas deutsch: „ Wir wollen gerne Ihre Masse kontrollieren“. Mit Masse war das Gewicht gemeint. Nach der Fahrt auf die Waage kam dann ein „ perfecto“ als Ergebnis und wir durften dann ohne Beanstandung nach einem Foto weiterfahren.
Nun, wenn man unseren Bus so betrachtet mit Dachkoffer auf dem Hochdach und Fahrradträge, dann kann man die erste Reaktion der Schweizer Autobahnpolizei verstehen. Wenn es einem selbst auch lästig ist.
An diesem Tag fuhren wir dann noch gerade über die italienisch Grenze und übernachteten in Como.
Natürlich haben wir vorher noch mal in der Schweiz für rund 1,52 EUR getankt. In Italien kostet das Superbenzin bis zu 1,89EUR. Nach den gewohnten 1,12 EUR für E95 auf Lanzarote ein gewaltiger Sprung!



Dienstag, 5. März 2013

Adios Atlantik – Hallo Adria



Lanzarote verabschiedet uns am letzten Tag mit Sonne und wieder mal 21 Grad!


Den ganzen letzten Tag verbringen wir am Strand und erleben am Abend bei einem letzten Bummel noch einen sehr schönen Sonnenuntergang. 





Die 2 Monate als Insulaner haben uns richtig gut getan. Wir überlegen echt, ob wir nicht im nächsten Winter wieder kommen.
Das Klima ist sehr angenehm und die Meeresluft eine Wohltat für die Bronchien.



So, das nächste Mal melden wir uns dann wohl erst aus Italien wieder. In der Schweiz halten wir uns ja nur ein paar Tage auf und haben dort kein WiFi im Bus.
Sonnige Grüße


Montag, 4. März 2013

Frühlingsgrüße ....



Blütenpracht mitten im Winter


Jetzt geht es also bald wieder in nördlichere Breitengrade. 

Der Abschied von der Sonne fällt uns allerdings etwas leichter als anderen Urlaubern, die dann nach der Rückreise wieder im nasskalten Deutschland bleiben und arbeiten müssen.

Schließlich liegt für uns nur noch der Gotthard-Tunnel zwischen dem kalten Winterwetter und dem Vorfrühling in Oberitalien. Und „weiter unten“ Richtung Stiefelabsatz sind es jetzt auch schon 15 Grad plus  :-) .



Die 2 Monate hier waren eine wirklich schöne Zeit. Und den „ewigen Frühling“ hier haben wir voll genossen. Lanzarote ist nicht überall nur graue und rote Vulkanwüste. Vor allem der Norden ist auch grün. Und die Einwohner kultivieren die Pflanzen und Blumen und hegen und pflegen sie.
Wir haben jede Menge Beispiele gesehen und auch viel fotografiert.
Hier mal eine kleine Auswahl mit sonnigen Grüßen.