Sonntag, 15. September 2013

Perpignan



Die Hauptstadt des Departements Pyrénèes-Orientales ist sehr stark von Katalanien geprägt. Und neben französisch wird auch sehr viel katalanisch gesprochen und auch teilweise in der Schule gesprochen..
El Castellet



































Perpignan kam erst 1659 zu Frankreich. Bekannt ist die Stadt in der Grenzregion
zu Spanien auch aus seiner Blütezeit als Hauptstadt des Königreichs Mallorca.

Den Bummel durch die Altstadt darf man auf keinen Fall versäumen!



El Castellet (Küche)

Buggy auf 2 CV-Basis als Hochzeitskutsche (war in den 70iger- u. 80iger-Jahren in)


Am Nachmittag ging es dann weiter nach Argelés sur Mer, einem Badeort kurz vor der spanischen Grenze. 

recht stürmisch

Abendstimmung - ganz au0ßen links liegt Spanien.
Das nächste Mal melden wir uns dann bereits aus dem Land, wo die Zitronen blühen.
Langsam müßen wir uns ja auf den Weg machen. Schließlich haben wir am 20. September eine Verabredung in Tossa de Mar beim katalanischen VW-Treffen.

Narbonne



Nach 2 weiteren Tagen am Meer (Marsellian Plage) fuhren wir dann weiter nach Süden.
Die alte Römerstadt (erste römische Kolonie: Colonia Narbo Martius) beherbergt einige interessante Bauten:

































Die 1934 renovierte Markthalle, die noch heute als solche genutzt wird. 
Markthalle
Oder die „Pont des Marchants“ (Brücke der Händler), eine Häuserbrücke, die ursprünglich die Römer gebaut hatten.
„Pont des Marchants“ (Brücke der Händler)
Sehenswert ist auch das Rathaus oder das alte Kaufhaus Monoprix aus der Gründerzeit.
Rathaus Narbonne

Rathaus-Portal
Rathaus: Innenhof
Vor dem Rathaus ist ein Stück der ersten Römerstraße, der Via Domitia freigelegt. 
Via Domitia
 Und auch die alte gotische Kathedrale St. Just von 1272 lohnt einen Besuch. 
Kathedrale St. Just
 
 
Narbonne: Kanal an der alten Mühle



Samstag, 14. September 2013

In Beziers und am Canal de Midi



Nach dem VW-Treffen am Cap d’Adge fuhren wir am nächsten Tag nach Beziers.





































Die sehr alte Stadt  ( schon 750 v. Chr. besiedelt) hat viel gute aber auch schlechte Tage gesehen. Bei den meisten Leuten ist der Name leider eng mit dem Gemetzel im 3. Kreuzzug verbunden. Und natürlich haben wir uns auch die Magdalenenkirche angesehen und an die vielen Opfer gedacht.

Magdalenenkirche

Beziers ist wunderschön gelegen und über der Altstadt thront wie eine Festung die

wunderschöne Kathedrale St. Nazaire. 

Den Bus haben wir am Kanal geparkt und sind mit dem Fahrrad in die Altstadt geradelt. Sehr romantisch: der Park mit der Poetenecke und dem Brunnen.


Alte Käserei mit Jugenderinnerung: "La Vache, qui rit"

Die Straßenschilder sind zweisprachig: französisch und Katalanisch

im Kreuzgang der Kathedarle

Abteigarten


Besonders beeindruckend: die Aussicht vom Vorplatz der Kathedrale.

Man kann kilometerweit schauen und sieht sogar in der Ferne die Pyrenäen.

lch eine Aussicht


wo sind wir? - 5200 km südlich vom Nordpol und 4801,7 km vom Äquator weg.

Die Stelle am Kanal war so schön und ruhig. Das war dann gleich unser Übernachtungsplatz.

Schlafplatz am Kanal

Veteranentreffen: der französische Campingbus ist 33 Jahre alt, nur 7 Jahre jünger als unser Bus.

Am nächsten Tag sind wir dem Kanal gefolgt. Besonders sehenswert und interessant:

Die „neuf cluses“ („neun Schleusen“) , in Deutschland als „Schleusentreppe von Fonserannes“ bekannt und der Tunnel de Malpas.(1679 gebaut!) bei Colombiers.
die Schleusentreppen von Fonserannes - neuf cluses

Hier führt der kanal über die Orb

Kanalhafen in Beziers

Tunnel von Maslpas





Außerdem sind wir auf den Aussichtspunkt oberhalb des Kanals hoch, von dem man

sehr genau  den trockengelegten „Etang de Montady“ in seiner ganzen Dimension

überblicken kann.




Feldschutzhütte




den trockengelegten „Etang de Montady“


Am Abend fahren wir wieder Richtung Meer und übernachten in Adge ganz romantisch

direkt am Ufer des Hérault. Das ist der Fluss nachdem das Departement seinen Namen hat.

Abendstimmung am Hèrault in Adge (Blick aus unserem Fenster)